Lose Spange - Diastema und andere Lücken

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Lose Spange - Diastema und andere Lücken

Beitrag#1von Gast89 » 20. Aug 2009 17:52

Ich trage nun auch seit 2.5 Monaten eine lose Spange im OK als 20-Jähriger, was ja eher unüblich ist in dem Alter, aber mein Behandler hat mir gesagt, wir beginnen zunächst mal damit und schauen ob sie ausreicht. Binnen eines Jahres soll man sehen, ob es klappen sollte (Behandlungsdauer ist mit 3.5 Jahren angegeben). Bei mir steht der eine Frontzahn zu weit vorne (1-2mm noch), es besteht ein Diastema mediale von etwa 1.5-2mm und zwischen den Eckzähnen und den ersten Prämolaren ebenfalls eine Lücke von etwa 1.5mm. Zudem beträgt mein Overjet sowie mein Overbite 4mm, was jeweils auf 2-3mm korrigiert werden sollte (mittels Aufbissplatte der losen Spange + feste Spange bis zu den 2. Prämolaren). Die Tragezeit, die er mir aufgetragen hat beträgt nachts und 2-3h tagsüber.

Meine Fragen dazu wären:
1.) Wie kann die Spange die Lücken zwischen den Eckzähhnen und den Prämolaren schliessen? Der Labialbogen bedeckt ja lediglich die vier Frontzähne, danach kommt die Schlaufe auf Höhe des Eckzahnes.
2.) Ich schlafe nachts vll 8h, so komme ich auf 10-11h Tragezeit, ist das nicht viel zu wenig? Ich meine ich habe keinen Wachstum mehr, der stattfindet. Aber viel öfters könnte ich sie ohnehin wegen den Sprechschwierigkeiten nicht tragen... Mich sucht einfach immer das ungute Gefühl heim, es passiere nichts...
3.) Die Aufbissplatte sollte zu einer Extrusion der Backenzähne führen, kann das mit der erwähnten Tragezeit wirklich erreicht werden?
4.) Wieviel länger dauert die Behandlung mit loser in etwa? Sind 3.5 Jahre nicht ein wenig sehr lang für diese kleine Makel in meinem Gebiss?

Freue mich auf eine Antwort!
Gast89
 

Lückenschluss; individuelle Unterschiede in der Zahnbewegung

Beitrag#2von ruebezahl » 21. Aug 2009 14:33

Hallo Gast anno 89,
>lose Spange im OK als 20-Jähriger, was ja eher unüblich ist in dem Alter
++ Kennst du da die Dunkelziffer?
Denn in der Öffentlichkeit samt Werbung und Medien trägt man die freiwilligen ja viel seltener als die gezwungenermaßen...

3.5 Jahre gegen 5 mm Platzüberschuss: erscheinen mir etwas viel. Zwar gibt es individuelle Unterschiede in der Zahnbeweglichkeit, aber obwohl die Jugendliche in www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/ue ... chuss.html
da störrische Zähne hatte, hat sie für 7 mm (3 bis 4 mm hinter den Eckzähnen) 2.5 Jahre gebraucht. Die Platte, von der ich leider kein Bild habe, hatte beiderseits Zugschrauben. Die sind z.B. unten in Galerie A
www.sanfte-zahnklammern.de/spangen/gera ... istea.html
zu sehen unter Außenplatte (Bukkalplatte) z.B. zum Lückenschluss.
Schneller ging es, obwohl bei Erwachsenen, in www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/pl ... n_erw.html
6 Monate für eine kleine Enge, 18 Monate für eine größere Enge und 11 Monate für eine durch Enge verursachte vergrößerte Frontzahnstufe. Aber
A) haben die vielleicht die Platten öfter getragen. Wichtiger als die Gesamt-Stundenzahl ist hierfür jedoch, dass die Auszeiten nicht so lang werden. Also, bei kurzer Schlafenszeit am besten gegen Mittag und am späteren Nachmittag jeweils noch 1 bis 2 Stündchen ...
B) geht Lücken verengen wohl störrischer, als umgekehrt Platz aufzudehnen. www.kfo-soehngen.de kennt sich da aus und empfiehlt Positioner (Elasto-KFO, könnte dein Zahnarzt dort beziehen). Damit gehen Lückenschlüsse eher in Monaten als in Jahren. Allerdings braucht es danach jahrelang nächtliche Retentionsplatten. Retention ist auch nötig, wenn bei Kindern eine große Diastema-Lücke der neuen 1er von z.B. 3 oder 4 mm zu schließen ist. Hierfür werden schon für 7-Jährige partielle feste Spangen verbreitet, mit denen die Aktion folglich noch nicht ausgestanden ist. Dabei gibt es hier extra Diastema-Schrauben für Platten. Damit ginge der Lückenschluss nicht nur kleinschrittig schmerzlos, sondern diese Platte könnte zur Retention weiterverwendet werden.
C) Lücken machen, anders als Engstände, keine Dreck-Ecken und sind daher medizinsch keine Fehlstellungen.
Wo Aufdehnen an Grenzen stößt, kann man Zähne schmaler schleifen. Aber auch gegen Restlücken gibt es eine – allerdings etwas aufwändigere – nicht-kieferorthopädische Lösung: sie mit Composit-Material zuzupappen. Dafür gibt es eigene Spezialisten, Stichwort ästhetische Zahnheilkunde (jenseits der Kieferorthopädie).
Zurück zu deinem Fall, ein gewisses Maß an kieferorthopädischem Lückenschluss ist da sinnvoll, weil es deinen leicht vergrößerten Überbiss in der Horizontalen reduziert (Overjet - ein Jet fliegt waagerecht, so merke ich mir dieses Fach-Englisch).
Zur „Intrusion“gegen den vertikalen leicht vergrößerten Überbiss wären Kaugummieffekt-Geräte wirkungsstärker als ein starrer Aufbiss: 1-teilige Positioner brächten dann mehr als 2-teilige oder Korrekturschienen. Restlücken schließen würden sie alle.
Oder Kaukraft Kiefer-Former www.sanfte-zahnklammern.de/k3f/k3f.html
sind gut gegen vertikale Fehlstellungen, Während man bei Kindern acht geben muss, dass sie nicht herauswachsen, sollte man sie gegen Lücken eher klein bemessen. Im Vergleich zu den vorgenannten Alternativen zur einfallslosen festen Spange wäre ein K3F aber nur ein unspezifischer, wenn auch billiger Lückenschluss-Versuch.

Beste Bastlergrüße,
hordeotech
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Beitrag#3von GAST89 » 21. Aug 2009 16:26

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, aht mich wirklich gefreut.

Nein, die Dunkelziffer kenne ich nicht...

Gut zum Platzüberschuss kommt ein Frontzahn, der ungefähr 2mm vorsteht, aber ich habe mich selbst gewundert, dass es solange dauern sollte... Seit 2.5 Monate trage ich sie auch schon (etwa 14h, da ich noch Ferien habe) und der ist bisher nur minimal retrudiert worden (vll 0.5mm höchtens, ist das nicht wenig?), was mich auch nicht gerade positiv stimmt... Vielleicht ist in diesen 3.5 Jahren die Retentionszeit mit einberechnet, kann das sein?

Das mit der Tragezeit wird sich bei mir etwas schwierig gestalten, ich werde studieren und da ich mit der Platte kaum sprechen kann, werde ich die im Studium wohl nicht tragen können. Ausserdem fühle ich mich mit dieser Plastikplatte einfach nicht wirklich wohl.

Zur Aufbissplatte. Soviel ich weiss soll die Platte nicht zu einer Intrusion führen, sondern einer Extrusion der Backenzähne?! Das hat er mir zumindest gesagt.

Ich selbst habe eine normale aktive Platte (eine Dehnschraube findet sich im hinteren Mittelteil), die halt eben eine Bissplatte vorne hatte, so dass sich meine Backenzähne nicht berühren können.

Ich weiss einfach nicht, ob ich das so weiterziehen möchte. Ich weiss, dass sie Gegnerin der festen Spangen sind und ich verstehe auch ihre Gründe (habe ihre Seite eingehend angeschaut). Aber bezüglich Tragekomfort sind sie einfach viel bequemer. Natürlich bringt sie Risiken mit sich, dennoch werde ich bei meinem nächsten Termin in 2 Wochen nochmals mit ihm über die Option der festen reden, zumal er mir ohnehin gesagt hat, dass wir zunächst ein Jahr mit loser arbeiten werden und dann schauen ob es reicht, andernfalls würde er mit fester weiterfahren (in meinem Kostenvoranschlag habe er ein Teil dieser bereits berücksichtigt).
GAST89
 

Zweitmeinung, Positioner, Orthocaps

Beitrag#4von ruebezahl » 22. Aug 2009 14:02

Nochmal hallo Gast89,
mir scheint, du hast da nicht gerade die effektivste und komfortabelste Bauform erwischt.
Das ist kein guter Zustand, da es genausoviel Arbeit macht, eine schlechte Spange zu tragen wie eine gute. Was gute bei Erwachsenen können, habe ich ja oben angegeben.
Das ist aber noch lange kein Grund für eine Kurzschlussreaktion zur festen Spange, die ganz anders schmerzhaft sein kann.
Patienten(-eltern) müssen hier einfach mündiger werden! Es gibt so viele alte und neue Dinge, die schonend wirksam sind, aber die nicht so fett vermarktet werden.

> Zur Aufbissplatte ... zur Extrusion der Backenzähne?!
++ Genaugenommen zum Herauswachsen-Lassen der Backenzähne. Das geht A) bei Kindern besser und B) mit Einteilern wesentlich besser als mit Platten. Bei der 17-Jährigen in www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/bi ... tor17.html ist es schön zu sehen (Bisslagekorrektur, in dem Alter 2.5 Jahre).

MEIN RAT:
Bevor du dich mit dem Ding weich kochst und dann bereit bist, dir alles andere antun zu lassen, hol lieber gleich eine gezielte Zweitmeinung ein.
Oder frag deinen jetztigen erstmal, ob er statt fester Spange vom vorgenannten Labor so ein Elasto-Gerät bestellen würde. Bestimmt kann er da vorab Info-Material bekommen. Ich habe es dort selbst gesehen, dass das bei Lückenstand bei Erwachsenen binnen Monaten funktioniert! Es ist auch nichts daran zu verstellen (denn fachgerecht nachstellen können heute auch nicht mehr alle). Eher braucht es vielleicht ein zweites, weiter korrigiertes Exemplar, wenn das erste sich erschöpft hat.

Ansonsten frag mich privat nach Positivadressen in deiner Gegend, oder probier es mal bei
www.orthocaps.de (jetzt sogar wieder mit Fallbeispielen).
Die halte ich für die höchstentwickelten, besonders körperverträglichen Korrekturschienen. Gut gegen Lücken, aber um Zähne weiter heraus zu ziehen, würde man kleine zahnfarbene Griffe ankleben. Während Herauswachsenlassen risikolos, aber bei Erwachsenen ungewiss wäre, ist beim Herausziehen von Zähnen das Risiko hoch, das sich Zahnwurzeln abbauen! Besonders bei festen Spangen. Wenn sich das gleiche bei Korrekturschienen schmerzhaft bemerkbar machen sollte, kann man sie ja ablegen und langsamer treten. Dann lieber längere Behandlung, als kaputte Zahnwurzeln.

hordeotech
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Beitrag#5von Gast » 22. Aug 2009 16:28

Es ist wirklich kein guter Zustand, derzeit fokussiere ich mich so stark darauf, dass es mich wirklich tödlichst nervt. Ich habe mich heute entschieden, dass ich am Montag sofort meinen KFO anrufen werde und einen vorzeitigen Termin zu vereinbaren, um mit ihm nochmals über die Bücher zu gehen.

Zur festen Spange: Ich weiss, dass sie Schmerzen verursachen kann, im UK trage ich ja bereits eine seit einem Monat und die hat in den ersten 3 Tagen ziemlich geschmerzt (allerdings hat er mir versichert, dass er sehr schwache Bogen verwendet). Aber ganz ehrlich lebe ich lieber mit diesen 3-Tagesschmerzen als mit diesem unkomfortablem "Plastikgeschwür" in meinem Mund. Aber wie gesagt, nächste Woche sollte sich das klären.

Wegen der Extrusion, soviel ich verstanden habe, soll die untere Spange, die bis zu den 2. Prämolaren reicht, die Extrusion aktiv unterstützen (insgesamt aber werden sie nicht mehr als 1mm angehoben). Die hinteren zwei Molaren allerdings sind ja nicht verdrahtet, die müssten von alleine herauswachsen?!?

Das Problem der Zweitmeinung ist, die wird hier in der Schweiz nicht von einer KK getragen, ich muss jede Sitzung selbst bezahlen und als Student reisst mir diese Beahndlung scho ein genügend grosses Loch in mein Budget...

Also wie gesagt, ich werde mich nächste Woche mit meinem KFO treffen udn dann möchte eine grundlegende Veränderung in meiner Behanldung, denn so mache ich nicht weiter... !!!

Vielen Dank nochmals für Ihre Antwort.
Gast
 

Trainer for braces T4B

Beitrag#6von ruebezahl » 24. Aug 2009 08:38

Holla, mit einer klobig geratenen Platte für oben UND Brackets unten (ich dachte erst, die wären noch im Planungsstadium) bist du natürlich doppelt gearscht! Auch wenn du mit 3 Tagen Schmerzen noch einigermaßen Schwein gehabt hast.

Und dann noch Zweitmeinungs-ins-Kontor-Schlag in der Schweiz...
Mit diesen festen Tatsachen hätten sich Orthocaps, die aussichtsreiche Positioner-Lösung oder das billige Kiefer-Former Experiment wohl auch vom Tisch. Obwohl all das auch in die Schweiz geschickt werden könnte.
Bracket-kompatibel gibt es vom großen Konkurrenzanbieter immerhin einen Positionstrainer namens T4B = Trainer for braces (zum nächtlichen Tragen), der eine Rille als Aussparung für die feste Spange hat. Ich weiß nur nicht, ob die oben und unten oder eventuell nur oben ist.
Trainer sind gut zur Extrusion / Intrusion, also die vertikalen Korrekturen. Inwieweit auch zur Zahnkorrektur statt der Platte, weiß ich bei diesem Modell nicht.

> soll die untere Spange, die bis zu den 2. Prämolaren reicht, die Extrusion aktiv unterstützen .. Die hinteren zwei Molaren allerdings sind ja nicht verdrahtet, die müssten von alleine herauswachsen?!?
++ Hä? Da kann ich ohne Foto keinen Senf dazugeben. Erstmal fällt mir ein, dass bei Tiefbissen die unteren Prämolaren zu tief, aber die Molaren oft hoch genug stehen. Zu sehen ist sowas z.B. in dem Tiefbiss-Fallbeispiel mit der 17-Jährigen. Die ist vorne übrigens auch etwas lückig, aber alle Zähne stehen in einer Reihe.
Falls es bei dir auch so aussieht, würde die feste Spange die Prämolaren dann nicht gezielter hochziehen, wenn zumindest der 6er mit verdrahtet wäre? Oder soll das vielleicht später nachgerüstet werden, um am Anfang die Belastung geringer zu halten? Denn wie gesagt, beim Herausziehen von Zähnen besteht ein scharfes Risiko! Wobei Schäden allerdings von Schmerzen angewarnt würden.

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Beitrag#7von Gast89 » 25. Aug 2009 14:48

Als im Grunde genommen sieht sie wie das gelbe Beispiel auf der folgenden Seite aus: http://www.sanfte-zahnklammern.de/spang ... istea.html . Aber dennoch habe ich Problem diese zu tolerieren.

Das finde ich auch tragisch, weningstens ein Beratungstermin sollte mir die KK bezahlen. Für jede Beratung bezahle ich nämlich 100 Franken (um die 70 Euro) und das ist einfach nicht wenig, was dazu führt, dass man sich nur eine Meinung einholt... Also für Dinge, die man nur nachts tragen muss, bin ich stets offen. Werde mal danach googlen und mir ein Bild davon machen.

Es ist einfach so, dass meine Molaren nicht verdrahtet sind, sondern nur die Prämolaren und natürlich die Front. Dennoch muss ich sagen, mein Biss hat sich bestimmt schon um 0.5mm gehoben, das erkenne ich daran, dass die unteren Frontzähne zwischen meine Diastema mediale bereits tiefer stehen resp. meine obere Front höher. Und die Molaren stehen auch noch aufeinander, sieht also aus, als würde das bislang klappen.
Er hat mir mal kurz gesagt, dass er eventuell bei Bedarf die Molaren zusätzlich verdrahten würde. Aber ich fühle mich ohnehin einfach nicht ausreichend aufgeklärt. Ich wüsste gerne, was in meinem Mund passiert, ich bin kein Kind mehr...

Auf jeden Fall muss ich mich jetzt noch bis Donnerstags in einer Woche gedulden, denn dann bekomme ich meinen neuen Bogen in den UK und vorher wollen sie mir keinen Termin für die Besprechung geben.

Ich werde sonst berichten, was herausgekommen ist und was er meint.
Gast89
 

Beitrag#8von Gast89 » 25. Aug 2009 14:52

Noch ein Nachtrag: Ich meine die gelben Platten unterhalb der grünen Apparatur, sind zwei Bilder untereinander. Allerdings ist bei mir die Fläche hinter den Frontzähnen erhöht. Ansonsten sind sie sich identisch.
Gast89
 

Zahnspangen, die nur nachts zu tragen wären

Beitrag#9von ruebezahl » 25. Aug 2009 17:15

>Also für Dinge, die man nur nachts tragen muss, bin ich stets offen. Werde mal danach googlen
++ Vorgenannte Kaukraft Kiefer-Former sind auch nur für nachts und stundenweise tagsüber. Bimler-Geräte (siehe z.B. in den Fallbeispielen) braucht man auch nur nachts. Aber die sind selten geworden, während es Kiefer-Former bei mir gibt.

>Er hat mir mal kurz gesagt, dass er eventuell bei Bedarf die Molaren zusätzlich verdrahten würde.
++ Das habe ich als Möglichkeit des „Nachrüstens“ ja vermutet.
> Aber ich fühle mich ohnehin einfach nicht ausreichend aufgeklärt. ... Auf jeden Fall muss ich mich jetzt noch bis Donnerstags in einer Woche gedulden, ... vorher wollen sie mir keinen Termin..
++ Sowas habe ich mal in einer Besprechung von einem Praxismanagement-Kurs gelesen. Dass der Kieferorthopäde Patienten(-eltern), die Fragen haben, soll bis zu ihren regulären Terminen oder einer wöchentlichen Fragestunde warten lassen soll. Egal, ob die Fragen dringlich und berechtigt sind. Egal, ob eine feste Spange inzwischen sonstwas im Mund anrichtet. Und man will ja nicht gleich zum Notdienst rennen...

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