Heilpraktiker-Beruf erhalten, Petition unterschreiben bis 25.2.18

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Heilpraktiker-Beruf erhalten, Petition unterschreiben bis 25.2.18

Beitrag#1von ruebezahl » 11. Feb 2018 14:16

Werte Leser,
hier gönnt eine Mediziner-Lobby Heilpraktikern nichts von ihrem Patienten-Kuchen, und dagegen gibt es diese Petition, mit Diskussion vieler Aspekte.
Unterzeichnungsfrist bis 25.02.18: http://openpetition.de/!heilpraktiker

Den Hebammen macht die Profitmedizin schon länger das Leben schwer, weil mit Kaiserschnitten mehr zu verdienen ist. Sind nun die Heilpraktiker im Visier?
Von einer Therapeutin in Österreich erfuhr ich schon vor Jahren, dass es den Beruf „Heilpraktiker“ dort nicht mehr gibt. „Heilmasseurin“ darf sie sich stattdessen nennen.

„Evidenzbasierte Medizin“ soll Patienten und Kostenträger vor unwirksamen Therapien schützen. Aber Methoden mit hoher Wirksamkeit bringen häufig mehr Risiken und Nebenwirkungen mit sich. Werden sie vermehrt angewendet, verursachen sie mehr Folgeschäden, für die es keine Haftung gibt.

Zudem sind die Zielgruppen von Heilpraktikern und Ärzten nicht deckungsgleich.
Viele lassen sich von Heilpraktikern vorbeugend oder frühzeitig oder wegen „Befindlichkeitsstörungen“ behandeln. Wer damit zum Arzt geht, wird schnell als „Nervensäge“ eingestuft.
Wo sollten diese Hilfesuchenden hin, wenn es keine Heilpraktiker mehr gäbe? Selbermachen, Nachbarschaftshilfe, Schattenwirtschaft?
Schon jetzt herrscht bei vielen Haus- und Fachärzten ein Patientenandrang, bei dem die Bedürfnisse etlicher, vor allem älterer Patienten zu kurz kommen. Heilpraktiker widmen dem Einzelnen mehr Zeit und individuellere Behandlung. Wobei es Schwarze Schafe letztlich überall gibt.

Wie viel Gewinn indessen bei Krebs mit Chemotherapeutika gemacht wird, das klingt schon am Ende des alten Buches „Der Schein der Weisen“ (2003) der Hamburger Mediziner Beck-Bornholdt und Dubben an. Zunächst bringen sie den Lesern in lustigen Geschichten Zufall und Wahrscheinlichkeit nahe und die Irrtümer, die dem Ungeschulten und Unaufmerksamen in vielen Situationen drohen. Sodann nehmen sie auch den Medizinbetrieb und seine Wirksamkeitsstudien aufs Korn.

Zum Wohl!
Rübezahl.
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