Zwischenbericht

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Zwischenbericht

Beitrag#1von ruebezahl » 27. Jul 2007 13:27

von: Sylvie
26 Februar 2006
Hallo, liebe Larissa!

Muss noch mal kurz von meiner Zahnarzt- Odysee 2005 berichten, ( die eine vorläufiges Ende hat, weil menschlichen ZA gefunden, leider noch keinen mit Crozat o. ?.)
Du weißt, meine Sache, leichter offener Biss, der sich übrigens beinahe geschlossen hat, und die Eckzähne, die aufeinanderbeissen, ich glaube, das nennt man Kopfbiss. Vorschlag eines KFO: drei Jahre feste Spange, und OP. Vorschlag des zweiten KFO: die drei Weisheitszähne ziehen(?), ein Jahr Spange, und dann alles neu versorgen, also Brücken, Implantate, usw, mit der Warnung, dass ein Implantat nicht halten würde. Bei drei ZÄ für Zahnerhaltung gewesen, wegen entzündeter Wurzelspitze, alle drei der Meinung, Unsinn, natürlich hält ein Implantat. Vom fünften ZA ein dringender Überredungsveruch der Assistentin per Telefon, unbedingt eine feste Spange zu machen, weil sonst gar nichts gehen würde, der nächste Spezialist meinte, der KFO hätte recht, das ginge nur mit zwei Implantaten, die sich abstützen würden. Nun bin ich so schlau wie vorher... Der Gipfel war der letzte, der meinte, ich sollte doch drei Jahre Pause von meinem Beruf machen, und etwas arbeiten, wo es egal ist, wenn man Brackets auf den zähnen hat. Auf meine vedutzte Antwort, das ginge nicht, meinte er: Ach, das sagen alle...
Der einzige der mich auf einen erst mal richtigen Weg gebracht hat, war ein ZA in Deutschland, zu dem ich extra gefahren bin. Er sagte etwas von Funktionsschiene und Überbelastung. Und da hatte ich vor zwei Wochen eine Erleuchtung, worin die meisten meiner Probleme in der letzten Zeit (Risse im Zahnschmelz, abgebrochene zähne, Gesichtsschmerzen, Zahnfleischrückgang an einer Stelle) ihre Ursache haben, nämlich: Knirschen. habe selbst bemerkt, wie ich schon beim Eindösen derartig zusammenbeisse, wie zähneklappern. Nun wurde mir eine Aufbisschiene verschrieben, die relativ unangenehm sitzt, aber ich muss sie wohl tragen. Das Schlimmste ist nämlich, dass meine zähne etwas locker sind, jeden Tag unterschiedlich, und das fühlt sich wirklich schrecklich an. Der ZA meinte, die würden wieder fest, wenn die Überbelastung weg ist. Er meinte auch, gut, dass ich mich nicht zu eine festen Spange überreden hab lassen, weil das alles noch verschlimmert hätte. Mein Gefühl war also schon richtig.
Meine Frage: ein ganzheitliher Zahnarzt hat gemeint, eine Therapie mit dem Bionator wäre in meinem Fall gut, weil ja bei mir alle Muskeln verkrampft sind und die Lymphknoten vergrößert, und der würde alles wieder richtig in Fluss bringen, und dazu entspannend wirken. ich glaube, das wäre mir lieber als die steinharte Schiene, denn die ist ja nur Symptombehandlung. würde ein Bionator da wirklich besser sein?
Ach ja, und falls du wieder ZÄ weißt, die mit Crozat und so arbeiten, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du sie mir mailen könntest, Österreich oder Süddeutschland. Ist wirklich schwer, da jemanden zu finden.

Daaanke!
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5 nähren sich vom Fleische des Patienten, einer hilft

Beitrag#2von ruebezahl » 27. Jul 2007 13:29

von: hordeotech
Antwort auf: Zwischenbericht (Sylvie)
Hallo Sylvie,

so wie sich das liest, wärest du bei deinem Zahnzustand nach einer festen Spange (außer vielleicht von einen Super-Spezialisten = extra-teuer) reif für eine Totalprothese gewesen. Wobei hinter der fahrlässigen Patientengefährdung nicht gleich Vorsatz anzunehmen ist. Sie ergibt sich bereits, wenn Zahnärzte und Kieferorthopäden den Durchblick verlieren und stattdessen nur noch den Marketingfritzen aus der Hand fressen. übrigens habe ich eine frische Durchblicker-Adresse in Berlin (Nord).

>Der Gipfel war der letzte, der meinte, ich sollte doch drei Jahre Pause von meinem Beruf machen, und etwas arbeiten, wo es egal ist, wenn man Brackets auf den zähnen hat.
++ Neulich habe ich das österreichische KFO-Labor www.mw-orthodental.at als Bildquelle für meine Seite hinzugewonnen. Die Bilder ersetzen die eines anderen Labors, weil dieses in die Brutalität abgedriftet ist. Hier indessen wurde die Brutalisierung der Kieferorthopädie in Österreich bedauert, z.B. solche: „Kommen Sie mit Ihrem Kind in 1 Jahr wieder, dann ziehen wir 4 zähne, ...“.
Anderswo waren in einem ganzen Landstrich für einen 14-Jährigen (angeblich ein „schwieriger Fall“) nur noch Sado-Maso-KFOs (O-Ton der Suchenden) zu finden. Die reisen jetzt stattdessen nach Deutschland, und er trägt seinen Bionator gern.
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Zähneknirschen mit Bionator heilbar?

Beitrag#3von ruebezahl » 27. Jul 2007 13:30

von: hordeotech 26 Februar 2006

... Fortsetzung: Ein Bionator wäre billiger und viel weniger riskant. Starr ist er aber auch, außer diese silikon-belegten Spezialitäten im Kapitel „Zahnspamngen-Galerie B“. Schlimmstenfalls hilft er nicht, aber schadet auch nicht. Jedoch weiß ich von einem Extrem-Knirscher, der Tag und Nacht reihenweise Knirscherschienen zerbissen hat, dass der damit von seiner Knirscherei geheilt wurde. Die Deinstallation dieser parasitären Muskelsteuerungs-Programme ging mit einigen Zuckungen einher...
Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Doppeldecker-Spangen, sofern die den Kiefer weit vorverlagern oder öffnen, binnen kurzem die Steuerung der Kaumuskulatur umprogrammieren.

Viele Grüße, Larissa
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Re: Zähneknirschen mit Bionator heilbar?

Beitrag#4von ruebezahl » 27. Jul 2007 13:32

von: Mike, 16 März 2006

Ich kann das nur bestätigen: Mit Doppeldeckerspangen, z.B. dem Bionator, kann man sehr gut das Knirschen oder auch das Schnarchen beseitigen.
Beim Schnarchen wird der Biss vorverlagert, so dass der Rachenraum vergrößert wird.

Beim Knirschen versucht man, das Muskelprogramm umzuprogrammieren.

natürlich gibt es bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse erhebliche Abrechnungsschwierigkeiten.
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Re: Zähneknirschen mit Bionator heilbar?

Beitrag#5von ruebezahl » 27. Jul 2007 13:33

von: Sonnenblume , 2 April 2006
Hallo
Kann mir eventuell jemand sagen mit welchen Kosten ich als Selbstzahler bei einer Bionatortherapie rechnen muss?
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Betreff: Re: Zähneknirschen mit Bionator heilbar?

Beitrag#6von ruebezahl » 27. Jul 2007 13:34

von: Mike, 2 April 2006

Die Frage kann man nur schwer beantworten. Im Fall von Zähneknirschen/ Schnarchen/ Lymphentstauung im Kopfbereich sind sicher schon Freundschaftspreise um 500,- Euro möglich, wenn es sich im Wesentlichen nur um die Eingliederung eines Bionators handelt. Exakt kann man das natürlich nicht sagen, da alles vom Einzelfall abhängt. Sicherlich gibt es auch Unterschiede zwischen den Therapeuten. Wenn eine kieferorthopädische Behandlung geplant ist, rechnet der Zahnarzt nach Schwierigkeitsstufen ab. Eventuell ist auch noch ein Vorgerät, meist ein Crozat, nötig. Bei einer echten ganzheitlichen Bionatortherapie kommen dann noch eine ganzheitliche Diagnostik (Körperstatik, Lüscher-Test usw.) und Begleittherapien (Lymphdrainage, Magnetfeldtherapie ...) hinzu. Dadurch bekommt der Patient eine ursachenbezogene ganzheitliche Behandlung mit stabilem Endergebnis. Infos kann man über gko-online.de erhalten. Hier im Forum wurden Preise von ca. 3500,- ? genannt. Alles ist natürlich vom Einzelfall abhängig. Insofern ist es unseriös, Preise pauschal anzugeben, ohne den Patienten überhaupt gesehen zu haben.
Noch ein Tipp: Bionatortherapie ist nicht gleich Bionatortherapie. In der Schulmedizin ist ein Bionator nur ein modifizierter Aktivator. Wer eine echte Bionator-Therapie nach den Grundsätzen des Erfinders Dr. Balters haben möchte, sollte schon zu einem Behandler mit dem Diplom der Gesellschaft für ganzheitliche Kieferorthopädie gehen. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Ausbildung über ca. 2 Jahre, die mit einer Prüfung abschließt.
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