Ruhrpott-Komplott? Gaumennahtsprengung (GNE) wegen 2-3 mm

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Ruhrpott-Komplott? Gaumennahtsprengung (GNE) wegen 2-3 mm

Beitrag#1von ruebezahl » 11. Nov 2011 11:29

Werte Gemeinde,
die Grenzen werden immer enger.
Wegen bloß 2 - 3 mm Breitenmangel im Oberkiefer und Tendenz zum Kreuzbiss, die mit 2 - 3 Monaten Dehnplatten-Nutzung zu überwinden wären, bedrohte jetzt ein KFO in Herne eine 9-Jährige ohne Wenn und Aber mit sofortiger Gaumennahtsprengung (GNE, www.zahnklammern.eu/spangen/g_spreng/g_spreng.html , „alles total harmlos und schmerzlos“). Und nicht nur ein einzelner, nein, auch 2 weitere örtliche KFOs und ihr Hauszahnarzt sagten der Mutter „..dasselbe und sind auch teilweise sehr ungehalten. Der Eingriff würde schließlich beinahe täglich und bei vielen Kindern gemacht und ich solle mich nicht so anstellen.“
So dass sich meine Positiv-Adressen hier bei der 5.-Meinung einklinken. Fast unnötig, hinzuzufügen, dass die einstmalige Gretchenfrage „Würden Sie das bei Ihrem eigenen Kind auch machen?“ hier wieder versagte. Ich habe sie von meiner Startseite entfernt. Denn der Haus-ZA meinte, er würde das bei seinen Kindern auch machen lassen!
Als ob kriminelle GNE-Werber die Abschaffung selbst simpelster Dehnplatten derart vorantreiben, dass sie Zahnärzten das Gehirn waschen, und eine Nulltoleranz für sanfte Methoden durchsetzen wollen. Harte Erwachsenen-Methoden greifen unter Missachtung jeden Wachstums auf frühe / leichte Fälle über, denn GNE und Außenspangen sind Peripherie der Multibracket-Technik. Ganz leichte Fälle könnte man verschleppen, bis sie schlimmer werden - falls sie nicht mit anderen (Trainings-)Methoden ausheilen.

So ein Schlangenloch wie hier habe ich z.B. in Berlin oder Hamburg noch nicht gefunden. Dort sind übereifrige Gaumennaht-Sprenger doch eher Einzeltäter.
Man könnte meinen, hier bräuchte jemand Versuchskaninchen für einen Test neuer GNE-Geräte, und das unter Termindruck, damit er sich mit dieser krankhaften Effekthascherei auf einem Fachkongress profilieren kann.
Nur zum Vergleich:
hier konnte ein Könner bei einem keineswegs jüngeren Kind 9 mm Breite, also das Dreifache (!!!), herausnehmbar gewinnen, und ZUGLEICH eine volle Zahnbreite in Längsrichtung rückgewinnen: www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/lu ... rueck.html , Fall 3.

Die Wahrheit ist vernebelt,
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Von Profitmaximierungs-Trainern verdorbene Orte

Beitrag#2von ruebezahl » 15. Nov 2011 10:17

Nochmal werte Gemeinde,
obige enge Grenzen kommen nicht von Krankenkassen, sondern das sollte eine „dringend nötige“ Gaumennahtsprengung für 1000 € Privatleistung sein.
Demnach hat sich in der Gegend statt einem Versuchskaninchen-Sucher, wie zunächst vermutet, eher ein Dozent für (zahn)ärztliche Profitmaximierung massiven Zulauf verschafft. Diese soll am vorhandenen Patientenstamm erfolgen, denn Neupatienten werben geht nur begrenzt, wenn nicht ein Kursteilnehmer sie seinem Nachbarn weglocken soll.
Solche Abzock-Dozenten raten dem Arzt z.B., einen Patienten, der es wagen sollte, auf Kassenleistung zu bestehen, unterschreiben zu lassen, dass diese Kassen-Behandlung gegen ausdrücklichen ärztlichen Rat erfolgen würde. Das halten nur die standfestesten der aus anderen Quellen wohlinformierten Kunden aus!

Kieferorthopäden, die derart auf Profitmache getrimmt wurden, verlangen schon für die Eingangsdiagnostik „normaler“ Fälle bis zu 700 Euro, statt der üblichen 200 - 300. Die Mehrkosten setzen sich dann in der weiteren Behandlung fort.
Dies zur Info,
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