Kieferorthopädie-Technik Labors, die Zahnärzte beliefern

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Kieferorthopädie-Technik Labors, die Zahnärzte beliefern

Beitrag#1von ruebezahl » 1. Jul 2012 16:31

Liebe Aktive,
hier 2 interessante Fälle:
A) Ob skrupellose Kieferorthopäden umliegende Zahnärzte zu krakenartigen Einfänger-Netzwerken engagieren? Das könnte man auch bei dieser Patientin meinen, der eine neue Zahnärztin erzählte, sie bräuchte unbedingt eine feste Spange, und dann lebenslang einen Kleberetainer. Sonst würden ihr bald viele Zähne auseinanderbrechen. In der Tat hat sie einige Sprünge und eine abgesplitterte Stelle, obwohl Zahnstellung und Bisslage ordentlich sind. Lediglich ist keinerlei Spielraum zwischen oberer und unterer Front.
Sie holte dann von einer Praxis aus meiner Positivliste eine Zweitmeinung ein. Diese gab Entwarnung und empfahl Entspannungsübungen, und die Knirscherschiene, die der Zahnarzt schon bestellt hatte, nur gegen akute Beschwerden, nicht zum Dauergebrauch.

Auch Kiefergelenks- oder Wirbel-Verschleiß werden gern als Teufel an die Wand gemalt, was ohne Kieferorthopädie künftig passieren würde. Oder dass später alle Zähne ausfallen. So gesagt zur jüngsten Generation einer Familie, die mittelmäßige Progenie in ihren Genen hat, und wo das früheren Betroffenen definitiv nicht passiert ist. Mehr dazu im Eintrag vom 14 März 2012 hier:
f1t94-progenie-murks-kinnkappe-delaire-maske-kassen-keine-hilfe.html

B) Kieferorthopädische Frühbehandlungen zahlen die Kassen für maximal 6 Quartale, nur bei seltenen Ausnahmen mehr.
Manche Praxen beantragen dann auch gleich 6 Quartale, wie hier bei einem seitlichem Kreuzbiss. Der ist mit einer oberen Dehnplatte nach knapp 5 Monaten schon halb behoben.
Während für den Unterkiefer, der deutlichen Engstand aufweist, nur eine untätige Plattenapparatur ohne Dehnschraube geliefert wurde, und die skeptische Mutter mit Phrasen abgespeist wird. Weil Engstand keine Indikation zur Frühbehandlung ist?
Zum Glück hat deren Hauszahnarzt 1. eine gesündere Einstellung und 2. Werbe-Info eines KFO-Labors. Dort bestellt er für diese Korrektur, die in diesem frühen Alter noch unkompliziert ist, nun eine untere Dehnplatte (als Extra keine Kassenleistung, aber kostet nicht viel).
„Der Kieferorthopäde wird Augen machen, wenn er sieht, dass die untere Platte plötzlich auch ein Schräubchen hat!“.

Wochenendliche Selbsthelfer-Grüße,
Rübezahl
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