(Kiefer-)OP-Methoden und -Werkzeuge an Patienten erproben?

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(Kiefer-)OP-Methoden und -Werkzeuge an Patienten erproben?

Beitrag#1von ruebezahl » 13. Jan 2013 11:57

Liebe Leser,
auch Operationsmethoden sind Erfindungen, und immer feiner werdende Operationswerkzeuge sowieso. Wer sich damit profilieren will, muss sie hinreichend testen, braucht also „Patientenmaterial“. Hier mit dem natürlichen Patienten-Zustrom zu arbeiten, kann in spezialisierten Bereichen, abseits der Routine-Operationen, nervig lange dauern.
Ich erfuhr ich schon von zwei Patienten, deren Oberkiefer zu klein ist, die sie an einer Uni-Klinik obendrein mit oben 2 Zähne ziehen und / oder Headgear malträtieren wollten. Was also diesen Befund noch verschlimmern würde.
So waren die einen zunächst von einem niedergelassenen KFO mit Gaumennahtsprengung (GNE) und Delaire-Maske bedroht worden.
Beide Außenspangen-Brachialverfahren wirken jedoch in entgegengesetzte Richtungen. Will man an jener Klinik Patienten, die einen unterentwickelten Oberkiefer haben, diesen noch weiter in den Schädel hinein zwingen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Zwar hatten die GNE-Bedrohten noch eine echt ganzheitliche Praxis aufgetan, die einen Behandlungsplan mit zwanglosen Methoden einreichte. Der Gutachter bewilligte ihn auch, schließlich war es noch kein Spätfall. Aber der erstkonsultierte KFO machte dann offenbar Druck, und daraufhin sind sie zur Uni-Klinik.
Druckmittel? Wenn Behandlungen als abgeschlossen gemeldet werden, können die Ergebnisse nochmal begutachtet werden. Sind die nicht perfekt genug (nach lobbykratischen Maßstäben, Gesundheit spielt da kaum eine Rolle), muss der Behandler das Kassen-Geld, das er dafür bekommen hat, wieder herausrücken. Versichern kann er sich gegen diese Art von Einnahme-Einbuße bestimmt nicht, während sich z.B. Landwirte gegen Missernten zu versichern pflegen.
So wird verständlich, warum ganzheitliche Kieferorthopädie oft nur privat angeboten wird, oder nur als Frühbehandlung noch auf Kasse, weil dabei die Gutachter weniger streng sind. Aber nicht jeder kann einfach auf Privatzahlung umsteigen.

Obige Uni-Klinik rückte die Diagnostik-Unterlagen, nach monatelangem Verschleppen, nur sehr ungern heraus, bevor nicht der Kieferchirurg bei den Patienten noch sein Revier markieren konnte.

Finster, sowas....
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