Westfront 54xyz: eine Kassenpatienten-Progenie-Odyssee

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Westfront 54xyz: eine Kassenpatienten-Progenie-Odyssee

Beitrag#1von ruebezahl » 9. Okt 2011 15:06

Liebe Leser,
die Zustände, die die Mutter einer 5-Jährigen mit Progenie in Frankreich 2003 (oder eher) vorfand ( www.sanfte-zahnklammern.de/dentosophie/dentos.html Ende, Fall 1 der 4 weiteren ..), gelten inzwischen auch westlich davon: Progenie-Frühbehandlung ist rar geworden! Denn Verschleppen statt Heilen macht auch Progenie profitabler.
Dabei hieß es früher, als die Knochensäger-Lobby noch klein war, bei Progenie noch: So früh wie möglich, so lange wie nötig.
Wobei die Dauer oft nicht abzuschätzen ist, manchmal auch eine kurze Behandlung genügt, aber Unwägbarkeiten für die Praxen heute Papierkram-Sand im Getriebe sind.

In einem aktuellen Fall wollten die nächsten Kieferorthopäden aus den Gelben Seiten (hier 54er PLZ-Bereich, aber auch anderswo werden Progeniebehandlungen verschleppt) erst behandeln (womit wohl?), wenn die 6er voll da sind. Ob man bis dahin noch nichts tun könnte? Einer wusste „Rat“: Daumenlutschen, das drückt die oberen Frontzähne vor und den Unterkiefer zurück.

Spaß beiseite, dort sind die nächstgelegenen Ganzheitlichen Privatpraxen und die nächsten Allgemeinzahnpraxen, die Kieferorthopädie dabei haben, beschränken sie auf leichte Fälle. Die nahe Grenze macht die Suche auch nicht leichter. Weitere Erkundung wird nötig, um mit weniger als 100 km Anfahrtsweg auszukommen, denn Survival-Medizinbücher für „Dort, wo kein Arzt ist“ befassen sich auch nicht mit kieferorthopädischen Problemen.
Im Vergleich dazu erscheinen die ostdeutschen Prärien mit Allesmachern noch besser versorgt - jedenfalls kriege ich selten Anfragen von dort. Die Verbreiter teurer Methoden befallen keine Gegenden, wo eh kaum Reiche leben.

Wenn man aus der Kasse raus und stattdessen in eine Solidargemeinschaft reinkäme (Artabana arbeitet dran), dann bliebe einem ja mehr Geld für selbstgezahlte Behandlungen.
Kostengünstige Selbsthilfe könnte man ansonsten noch mit einem (Progenie-) Kaukraft Kiefer-Former probieren (www.sanfte-zahnklammern.de/k3f/k3f.html und weiterhangeln), wobei zusätzliche Physiotherapie helfen kann.

Also, bei Mangel immer kreativ bleiben,
Rübezahl
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