Sabbagh Spring Scharnier (SUS): Zähne in Gefahr?

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Sabbagh Spring Scharnier (SUS): Zähne in Gefahr?

Beitrag#1von ruebezahl » 17. Mär 2009 15:49

Liebe Leser,
heute folgender Fall:
erst wurde die Unterkiefer-Rücklage mit einem Aktivator korrigiert, dann wie so oft eine Bracket-Spange eingebaut, und nun ist die Patientin 14, familiär untergewichtig, und ihre UK-Rücklage hat einen Rückfall, was in hartnäckigen bzw. erblichen Fällen vorkommen kann.
ABER ein erneuter Aktivator o.ä. ist nicht mit der Bracket-Spange kompatibel.
Und die Billiglösung, zwischen den Bracket-Spangen Gummibänder spannen zu lassen, gilt in diesem Fall als unsicher, weil die UK-Rücklage schon wieder größere Ausmasse erreicht hat (was sicherlich nicht über Nacht gekommen ist).
Also wird sie nun mit 6 Monate Sabbagh Spring bedroht.
Es wäre zwar noch ein sog. Trainer for braces (T4B) auf dem Markt, aber der ist offenbar nicht bei so vielen Vertretern im Köfferchen wie Herbstscharniere, Sabbagh Springs, Jasper Jumper, Flex Developper, Bite Fixer, FMA (mandibular advancer) und wie sie alle heißen.
Die Mutter fürchtet nun A), dass ihre Tochter völlig abmagert, und hatte B) Bedenken wegen zusätzlicher Röntgenaufnahmen, die die Behandler machen wollten, um auszuschließen, „dass durch das Sabbagh-Scharnier Zähne gelockert oder ganz herausgezogen werden könnten“. AU WEIA! Offenbar lädt dieses Ding die beträchtlichen Kaumuskel-Kräfte auf nur wenigen Zähnen ab. Ähnlich sind auch Zahnlockerungen durch schlecht sitzende Teilprothesen berüchtigt. Während Aktivatoren, Bionatoren, Fränkel, Bimler, Vorschubdoppelplatten usw. diese Kräfte auf fast alle Zähne verteilen und außerdem die Haltung des Unterkiefers zügig nach vorn verbessern, so dass die Kräfte zwischen Zähnen und Zahnspange geringer ausfallen.
Eine Erwachsene in Zürich, deren Ergebnis von Gewalt-Kieferorthopädie nicht stabil geblieben war, tritt gerade eine Bionator-Behandlung in einer gut besuchten Praxis an, wo man ihr auch ein Beispiel einer erfolgreich damit behandelten 35-Jährigen vorweisen konnte.
Soweit für diesmal,
hordeotech
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