Poststreik lähmt Geschäft: Stau auf ganzer Linie!

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Poststreik lähmt Geschäft: Stau auf ganzer Linie!

Beitrag#1von ruebezahl » 24. Mai 2015 18:15

Strahlendes Pfingstfest mal wieder!
8 Tage nach Streikbeginn immer noch Notstand!
Höchste Zeit, Post-Alternativen zu re-evaluieren
. Denn auf 2 Aufträge und 2 andere wichtige Dinge, von Brief bis Paket, die zwischen 13. Mai (Berlin; BaWü; Raum Bielefeld) und 18. Mai (Ruhrpott) an mich abgeschickt wurden, warte ich immer noch!
Während weniger wichtige Sachen hier in Potsdam ankamen: aus dem Raum Osnabrück nach nur 2 Tagen, Hermes aus Augsburg, und Konsumgüter aus Hamburg für eine Nachbarin (DHL).
Von hier nach Nürnberg und vom Allgäu nach Berlin kamen letzte Woche auch noch Maxibriefe durch.

Diese Servicewüste von Post-Infoseite behauptet, einzelnen Sendungen würden sich streikbedingt 1 bis 2 Tage (Werktage) verspäten.
Sie klärt nicht darüber auf, dass diese Verspätung wohl an JEDER Station, die Sendungen durchlaufen, auftritt: Sortierung in der Absenderregion, Ferntransport, Sortierung in der Empfängerregion, Zustellung.
Vorgeschichten dazu, alle von 2014: im Sommerloch hat eine Auftrags-Zusendung auch schon mal 1 Woche statt 1 Tag gebraucht. Da war ortskundiges Profi-Personal ausgedünnt auf 1 bis 2 Tage pro Woche, und die übrigen Tage brachten Neulinge / Aushilfen wohl bloß Kleinkram und Infopost?
Was Pakete angeht, so gab es in Bayern nach den Sommerferien Chaos.
Sowie am 15.12.14 bestellte Ware schaffte es bis Weihnachten nicht mehr bis zu mir.

Das mag einer Bahnreise mit mehreren Mal Umsteigen ähneln:
Hat der erste Zug solche Verspätung, dass der Anschluss weg ist, und fahren die nächsten Züge weniger als Stundentakt, dann droht eine unschöner Dominoeffekt. Besonders, wenn überdies noch Informations-Chaos herrscht, oder allmählich die Geisterstunde naht.
Bahn-Alternativen? Busse – für Stadtverbindungen, aber wenig Bewegungsfreiheit da drin. Und wo auch kein Fernbus fährt, empfahl mir die Webseite ein Buschtaxi-Portal.

Die letzte normal schnelle Zustellung, ein Material-Maxibrief aus BaWü, kam hier am 13. Mai.
Dann war ein kühler Vatertag, dann ein Brückentag: nichts,
dann Samstag auch nichts.
Montag nichts,
Dienstag nichts.
Mittwoch nachmittag (20. Mai, 1 geschlagene Woche später! „Streikpause“) war wieder eine Zustellerin tätig - aber nur auf der anderen Straßenseite. Hier brachte ein roter Bote nur ein Werbeschreiben (frankiert als Post Infobrief), und Hermes die Druckerpatrone aus Augsburg.
Donnerstag nachmittag brachte ein Zusteller, der nicht zur gewohnten Combo gehörte, das flotte Kleinteil (Brief) aus Osnabrück.
Freitag dann ein halbes Dutzend DHL-Autos auf einer Hauptstraße, und DHL-Paket aus Hamburg (Bestelldatum = ?), aber noch nicht aus Westfalen.
Freitag und Samstag vereinzelte Postzusteller unterwegs, aber hier ins Haus wieder nur ein Briefchen vom Roten Boten.

SOLLTE das ausstehende Zeug Dienstag nach Pfingsten endlich ankommen, wäre es um 8 Werktage verspätet!
Versand-Alternativen?
Hermes für Pakete, kann aber auch mal 3 Tage brauchen.
Örtliche Konkurrenzanbieter für den (Maxi-)Briefversand: regional funktioniert es hier, überregional traten früher Verzögerungen auf. Sollte man re-evaluieren, zumal der Rote Bote hier die letzten Tage öfter als die gelb-blauen kam.

Hier steht in Kürze ein formales Update an http://www.sanfte-zahnklammern.de/k3f/k3f.html
bei dem ich dann auch Versand-Alternativen einfügen will.
Braucht man denn heute überall ein Reservesystem?
Angespannte Grüße,
Rübezahl
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Poststreik: Stau aufgelöst nach Pfingsten

Beitrag#2von ruebezahl » 27. Mai 2015 11:53

Werte Leser,
gestern, Dienstag den 26. Mai, war um 11 Uhr endlich Bescherung.
Alle seit 13 Tagen verschickte Post kam dann nämlich auf einmal, und nicht kleckerweise die nächsten Tage, wie ich eher erwartet hätte:
6 Sendungen, wobei sogar 1 Büchersendung, und 1x Werbung.
Da waren jene Mitarbeiter, die während des Streiks im Urlaub waren, wohl auch wieder am Platze. Vatertag bis Pfingsten ermöglicht schließlich, mit 6 Urlaubstagen mal für 11 Tage weg zu fahren!

2 Stunden später kam dann auch noch DHL mit dem langersehnten Materialnachschub-Paket, das am 13. Mai auf die Reise ging. Schon am 21. Mai fuhr ein DHL-Wagen hier zögerlich langsam vorbei, und Nachfragen beim Absender ergab, das man da kurzerhand vermerkt hatte „Empfänger nicht angetroffen“. Genau so war es mit einem größeren Gegenstand vor einigen Jahren schon mal abgelaufen.

Rotierende Grüße,
Rübezahl
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Mega-Poststau, Domino-Effekt bei Paketdiensten?

Beitrag#3von ruebezahl » 24. Jul 2015 22:06

Hallo Alle,
da ich diese Woche voll mit den Aufträgen beschäftigt war, die im RIESIGEN zweiten Poststreik wochenlang festgehangen hatten, komme ich erst jetzt dazu, ihn im Rückblick zu beschreiben.

6 Wochen, nachdem der Streik seinem Anfang nahm, zunächst im Norden am 08.06., und für mich mit einer verreckten Sendung vom 12.06., läuft die Post nun wieder fast normal:
von 1x alle 5 bis 6 Tage (und keine Spur von DHL), über
2x wöchentlich kam sie diese Woche schon
3x wöchentlich. Und die Pakete sind auch alle da. Etliche kamen, als ihre Empfänger schon in Urlaub gefahren waren.

Für jene erste hängengebliebene Postsendung vom 12.06., Richtung Norden, habe ich nach 20 Tagen eine Ersatz-Sendung mit Hermes losgeschickt. Am Folgetag bekam ich die Postsendung unbeschädigt zurück: angeblich 7 Tage in der Empfänger-Packstation gelegen, aber nicht abgeholt. Dabei hat der Kunde, dessen Packstation sich schon bewährt hatte, diesmal keine Nachricht bekommen. 3 Wochen Irrfahrt, für nichts.
Auch Hermes – an Dienstadresse statt Packstation - ließ dort im Dunstkreis Lübeck auf sich warten, obwohl sie diese Firma ab und zu belieferten. Während Hermes nach Frankfurt und im Nahbereich Berlin um diese Zeit zügig durchkam.
Nach 7 Tagen hakte der Kunde nach: angeblich nicht zustellbar...
Er hat beim Service nochmal seine Adresse präzisiert und die Sendung nach weiteren 5 Tagen bekommen. Also mit Hermes von mir nach Norden 12 Tage. Zusammen mit dem Post-Fehlschlag einen geschlagenen Monat verspätet, etwa so wie o.g. DHL-Pakete.

Richtung Allgäu knickte Hermes wenig später auch ein. Eine Hinsendung von Vorlagen kam noch in 3 bis 5 Tagen durch. Die Ware auf dem Rückweg hing dort im Verteiler fest, was nicht an fehlerhafte Adresse gelegen haben kann, da mich der Absender früher schon beliefert hat:
> Die Sendung wurde im Hermes Logistikzentrum sortiert und an die Retourenstelle des Versenders weitergeleitet. <
Der Absender hat Dampf gemacht, und nach insgesamt 13 Tagen bekam ich die Ware. Wobei die hiesigen Götterboten nicht schuld daran waren, dass sie so lange unterwegs war, wie die langsamsten Post-Sendungen im ersten Poststreik (Titelthema), der „nur“ von Vatertag bis Pfingsten lief.
DHL hat übrigens nicht überall gestreikt, in Magdeburg z.B. nicht. Aber bei nur so ein paar streiklosen Zonen ist ein ungehinderter Weg vom Absender zum Empfänger ein Glückstreffer.

Als ehrlicheres Vorgehen bei Überlastung fände ich einen zeitweisen Annahmestopp in den Paket-Annahmestellen. So lange, wie eine Paketflut eben mal überschwappt, Das würde an die Terminrationierung mancher Ärzte für Kassenpatienten erinnern, weil die Kassen ihr Budget deckeln.

Versandhändlern mit dünner Finanzdecke muss so eine Zustellungs-Verstopfung, die im Domino-Effekt weitere Zustelldienste erfasst, doch an die Substanz gehen. Andererseits werden längst nicht nur Spezialitäten verschickt, sondern zig große Dinge, die man auch in nahegelegenen Geschäften kaufen könnte, haben die Paketflut in den letzten Jahren anschwellen lassen.
Auf der Suche nach alternativen Versendern entdeckte ich dann auch Angebote für rationelles wohngebietsnahes Verschicken von Laden zu Laden.
Gerade probiere ich mal DPD aus. Die kamen auch mitten im Streik, und weil man bei Ebay jetzt 3 Versandoptionen anbieten kann.
UPS hat für ein kleines Päckchen vorige Woche 3 Tage gebraucht, ist aber mehr für Gewerbliche. Der Zusteller kam mit einem Lastenfahrrad.

Noch nicht sommerlöchrige Grüße,
Rübezahl
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