Lobbys für Bracket- und Fertigteil-KFO

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Lobbys für Bracket- und Fertigteil-KFO

Beitrag#1von ruebezahl » 14. Dez 2015 17:41

Hallo mal wieder (wie die Dunkelzeit vergeht...)!

Die Profitmacher-Kieferorthopäden, die mit namhaften Massenmedien Allianzen eingehen, haben verschiedene Richtungen.
Da polemisieren z.B. Lobbyisten, Frühbehandlung wäre Verschwendung.
Klar ist es gewinnbringender, abzuwarten, bis es schlimmer wird. Sofern die Auftraggeber z.B. Hersteller von kieferorthopädischen Fertigteilen sind.
Aber wer weiß bei der heutigen Mobilität schon, ob aufgeschobene Patienten Jahre später immer noch dort wohnen?

Umfassendere Taktierer heben lieber auf ihre vielen „modernsten Methoden“ ab, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleich so zu behandeln, dass sie und ihre Kollegen kräftig verdienen. Bestimmt nicht für lau lassen sie sich in Listen von empfehlenswerten Ärzten publizieren. In Medien, die bei ihren Leserbrief- und Kommentar-Schreibern kaum eine kritische Diskussion dazu aufkommen lassen.
Eltern spinnen sie mit der Behauptung ein, dass bei Kassenleistungen in der Kieferorthopädie – sogar auch bei Privatpatienten - das medizinisch Notwendige unterschritten wäre. Weil die Kassen hier auf hoffnungslos veralteter Grundlage rechnen würden (auch das wieder aus der Sicht der Fertigteil-Hersteller).
Wenn sich dort jemand Kieferorthopädie leisten will, dann also RICHTIG AUSMELKEN !!
Die KVen haben recht, dafür nicht aufzukommen. Aus gutem Grund zahlen sie z.B. Face-Lifting und Brust-Vergrößerungen auch nicht. Denn diese „Topmodernes-Sortiment“-Kieferorthopäden verharmlosen z.B.:
-- Knochenpiercing mit Minischrauben „zwischen den Zahnfächern“: wie niedlich, so eine Autobahn für Bakterien direkt in den Knochen!
-- Kleberetainer (der rückwärtige Zahnschmelz ist dünn: Wurzelfüllung nach Kleberetainer kam schon vor)
-- „Schutz-Aufbisse“: Schutz für die Metall-Installationen, der den Zusammenbiss blockiert und so das Kauen behindert. Da drohen Verdauungsstörungen bis hin zur Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen!
-- Bisslagen-Ausgleich mit Herbstscharnier-artigen Festeinbauten, die zwar flexibler, aber ähnlich voluminös den Kauvorgang und die Hygiene behindern.
-- Torquieren: technokratischer Machbarkeitswahn, den es in den Lehrbüchern der Alten nicht gab. Die künstliche 3-dimensionale Ausrichtung eines jeden Zahnes – in Richtung auf ein Einheits-Durchschnittsgebiss!
-- Zusätzlich werden Prophylaxe und manuelle Diagnostik aufgeführt, um das Ganze nach noch mehr aussehen zu lassen und auf dem Suchwort „ganzheitlich“ mitzufahren.

Sollten sich Zähne nicht lieber so stellen dürfen, dass sie beim Individuum stabil ihre Funktion erfüllen? So ist das Ziel der ganzheitlichen Kieferorthopädie, und so war es früher in der schulmedizinischen in Europa.

Aber die heutige Investment-Medizin lässt die Leute in diverse Zivilisations- und Alters-Krankheiten hineinschliddern, von denen sie zehrt. Statt sich für effektive Vorbeugung stark zu machen.
Was alternative Medizin dann angeht, so hat auch die einige Abzocker (na ja, wo nicht?), und sie ist oft mit Esoterik durchsetzt. Glaube versetzt ja bekanntlich Berge - per Placebo-Effekt.

Soweit für diesmal (für 2015?),
Rübezahl
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