Gaumennatsprengung

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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ECHTE Zweitmeinung / Regulierungssilikon / Schleudersitz

Beitrag#11von ruebezahl » 20. Jan 2010 14:45

Oh je,
nun als Versuchskaninchen für Bracket-Frühbehandlung?

Das wird ebenso salonfähig gemacht wie die GNE im Milchgebiss, auch im 2009er Kieferorthopädie-Ratgeber der Stiftung Warentest!
Das eine wie das andere soll die wirtschaftlichen aktiven Platten (Handwerksarbeit, woran Hersteller nicht viel verdienen) noch weiter herunterwirtschaften.
Vielleicht ist eure obere Platte nun am Ende? Ein Foto zeigt nicht, ob das Einzelzahnsegment schon wackelt? Aber dann wäre eine neue billiger und weniger schmerzhaft und kariesträchtig, als eine frühreife feste Spange. Zudem gibt schnelles In-Form-Zwingen nicht so stabile Ergebnisse wie eine langsame Korrektur.
Da habe ich falsch gehofft, dass sich euer Senior-KFO weiter als alter Platten-Hase betätigen will. Er scheut sich wohl, einen Verlängerungsantrag zu stellen, und will ebenfalls auf „Schnelltöter“ ausweichen.
Platten beim Essen tragen, igitt! Das wird manchmal in der kritischen Phase beim Überstellen von manifesten Kreuzbissen verlangt. Aber erstens sehe ich hier keine Kreuzbisse. Der schiefe obere 1er steht doch nicht mehr hinter den unteren, oder?
Zweitens verlangen es auch dann nicht alle Behandler. Wenn man vorsichtig kaut, mag es nicht nötig sein. Vielleicht fordern sie es aus Haftungsgründen: damit Zahnschäden, die sich der Patient beim Kauen in der kritischen Spitze-auf-Spitze-Phase zufügen könnte, sein eigenes Risiko sind.

Sollten eure jetztigen aber bloß das Drähtebiegen zur Zahnkorrektur scheuen, hätte ich noch eine konstruktive Alternative: kurz unter der Mitte von
www.sanfte-zahnklammern.de/spangen/gera ... istea.html
das Regulierungssilikon, und 2 weitere Silikon-Beispiele. Ganz unten in den Quellen steht dort, wo eine Praxis so eine Zahnspange machen lassen kann, um sie zu probieren, ohne dass sich der Techniker der Praxis erst damit befassen müsste. Regulierungssilikon wurde in der Fachpresse veröffentlicht, aber Bracket-Hersteller sind wohl 100-mal werbekräftiger.

Zweitmeinung:
bei blinder Suche kann man leicht mehrmals an den Falschen geraten. Ganzheitlich mag ein wichtiges Suchwort sein, aber darauf schmarotzen auch Etikettenschwindler.
Solltet ihr wieder eine Niete ziehen, dann mailt oder ruft mich an und gebt euren Einzugsbereich an, damit wir hoffentlich was finden, was mehr taugt.
Sollten bei geringer Mobilität alle Adressen-Stricke reißen, weil z.B. feste Spangen zur Frühbehandlung in der Region massiv propagiert worden sind, dann könntet ihr den Schleudersitz auslösen und in Selbsthilfe mit dem K3F (gibts auch bei mir) weitermachen:
www.sanfte-zahnklammern.de/k3f/k3f.html
Denn ist z.B. dieser Fall nicht ähnlich?
www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/tr ... ainer.html

hordeotech
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Beitrag#12von seven » 20. Jan 2010 18:30

Aber erstens sehe ich hier keine Kreuzbisse. Der schiefe obere 1er steht doch nicht mehr hinter den unteren, oder?
doch er steht noch dahinter,da der untere auch zu weit nach vorn steht kreuzen sich die 2 die anderen sind " normal".

morgen habe ich einen termin bei einem anderen kfo,mal schauen was er mir erzählt.

LG seven
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Beitrag#13von seven » 21. Jan 2010 23:35

alsooooooo war heute bei einem anderen kfo und habe ihm geschildert was alles gemacht werden sollte bei meinem sohn.er schaute sich alles ganz genau an und meinte dann zu mir,wenn mein sohn bei ihm patient wäre würde er die herausnehmbare zahnspange lassen.er würde nix weiter machen,denn der platz ist da nur noch die fehlstellungen der zähne wären es.und die wären auch bald vergessen :-) auch der kreuzbiß wär bald vergessen da es sich nur noch um millimeter handelt,unten siehts nicht ganz so aus mit dem platz aber das wäre auch mit den platten kein problem. er hat meinen sohn sogar gelobt das er seine spange gut getragen hat,da der fortschritt zu sehen ist. und er würde auch weiter nix in erwägung ziehen da er ja noch milchzähne hat.Allerdings viel später braucht er sicher eine feste zahnspange und es müssten vieleicht zähne gezogen werden. doch in moment,da es sicher nur vorbeugung ist diese behandlung (weil nur 1 1/2 jahre) bleiben die losen spangen.

ha, da hat er aber die rechnung ohne mich gemacht. ich werde die vorbeugungsbehandlung bei ihm abschliesen,das steht fest. aber alles weitere werde ich dann mit DIR besprechen zur weiteren vorbeugung,das ist es mir wert. deine liste zeigt mir das es möglichkeiten zur selbsthilfe gibt und die werde ich nutzen und so verhindern das er überhaubt in den genuss kommt in kieferorthopädischer behandlung zu bleiben oder wieder zu kommen.

was ich wieder nicht verstehe das eine vorbeugungsbehandlung so ausarten kann.da vermute ich mal abzocke ,versuchskaninchen und mit der voraussetzung das wir früher oder später wieder kommen müssen. was anderes kann ich garnicht denken von dieser sache.

auf ein baldigen telefonischen kontakt seven :-)
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Der zweite widerspricht sich

Beitrag#14von ruebezahl » 22. Jan 2010 12:45

Also auch,
erst sagt dieser zweite, und dem würde ich mich anschließen:
>unten siehts nicht ganz so aus mit dem platz aber das wäre auch mit den platten kein problem.
++ Aber dann im Gegenteil, als ob er zur Abwarten-bis-zur-Verschlimmerung-Fraktion gehört:
>allerdings viel später braucht er sicher eine feste zahnspange und es müssten vieleicht zähne gezogen werden.
++ Ganz recht löst man bei solchen den Schleudersitz aus, wenn es Zeit dafür ist.

Die Zeit eilt allerdings tatsächlich allmählich für den Unterkiefer-Platzgewinn. Hat dein Sohn bald Skiferien (manche Bundesländer haben sie, manche nicht)? Dann könnte er doch mal 1 oder 2 Wochen intensiveren Tragens und Schraubens einlegen (so 20/24 h), vor allem auch, um den restlichen Kreuzbiss endlich los zu werden. Kreuzbisse sind ungesund verschleißträchtig.

Auf gesunden Fortschritt,
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Beitrag#15von seven » 24. Jan 2010 21:27

ja er hat winterferien. eine woche lang. werde wenn es geht 2 mal die woche die untere stellen.ansonsten eben nur 1 und eine halbe drehung. werdens schon irgend wie hin bekommen. ich denke wir schaffen das.

wichtig ist auch das ich den kfo wechseln kann. ich hoffe das es da nicht alzu große schwierigkeiten gibt. werd mich erstmal mit der kk in verbindung setzen.

lg seven
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Dehnschraube sicher betätigen / Krankenkasse bei Arztwechsel

Beitrag#16von ruebezahl » 25. Jan 2010 16:30

Nur zur Sicherheit:
Mehr als 1/4 Drehung sollte man nicht auf einmal schrauben (außer bei Spezialschrauben mit integrierter Feder), weil sonst das Zahnhaltegewebe gequetscht werden kann. Vorausgesetzt, die Platte rastet überhaupt so gut ein, wie sie sollte. Wenn sie eh aussteigt, wird zwar nichts gequetscht, aber die Wirkung verpufft.
Hier noch ein altes Schrauber-Patienteninfo von mir:
www.sanfte-zahnklammern.de/downloads/schraubanleit.pdf

Was die Krankenkasse angeht:
wenn die sich querstellen sollten, sagen, dass man durch den Wechsel eine Behandlungstreiberei mit höheren Kosten und möglichen Folgeschäden vermeiden möchte.

Viel Erfolg,
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Beitrag#17von seven » 25. Jan 2010 23:11

hallöchen
ja so wie in der beschreibung meinte ich es. also die abstände der stellung verkürzen aber eben nur einmal,nicht 2 oder 3 mal,dann passt sie sowieso nicht.und wenn eine ganze drehung nicht geht dann eben nur eine halbe,oder es eben sein lassen wenn es garnicht geht. das muss ich eben ausprobieren wie es am besten machbar ist.

mit der kk werd ich sehen,muss nur gut begründet sein,sagte man mir.aber werd mich deshalb noch mal genau erkundigen wie das von statten gehen soll. werd da mal morgen anrufen.habe ja nur 4 wochen zeit das durch zu ziehen denn da haben wir den termin beim jetzigen kfo wegen der brackits.

ach übrigens was ich noch fragen wollte. kann ich unten auch eine mini - dehnfeder einbauen lassen,als zusatz? oder wäre das nicht so passend? die untere zahnspange hat auch eine dehnschraube.

danke für die infos lg seven
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Protrusionsfedern / Filzometer für den Medizinbetrieb

Beitrag#18von ruebezahl » 27. Jan 2010 14:27

Nochmal hallo Seven,
nur zur Klarheit, für alle:
1x rein in die Dehnschraube und bis zum nächsten Loch bzw. Anschlag weiterdrehen = 90° = 1/4 Drehung
Dafür ist die Gewindehöhe dieser Schrauben doch ausgelegt. Sie ist viel geringer als bei den üblichen metrischen Schrauben aus dem Werkzeugkasten. Das hat ein naseweiser amerikanischer Bracket-Vertreter übrigens nicht gewusst. Der hat dann um so vehementer in Praxen seine fixen Fertigteile präsentiert, weil unsere einheimischen Dehnplatten doch sooo schädlich seien. Ja, selig sind die geistig Armen, kann man da nur sagen.
Neulich las ich: die Globalisierung führt zu globaler Einheitstechnologie, die eine starke Tendenz zu Billigramsch-Teilen hat.

Aber in unserem Land klemmts anderswo.
Ganz frisch: da war eine Grundschülerin von kleinauf bei einem sogenannten Kinderzahnarzt in Kontrolle.
Dann hat der Schulzahnarzt einen seitlichen Kreuzbiss festgestellt. Das hatte der Kinder-ZA nie erwähnt. Die Mutter sprach ihn darauf an, und siehe da, der Kreuzbiss steht dort seit 3 Jahren in der Patienten-Akte, aber wurde nie erwähnt (obwohl Kassen-Indikation für KFO-Frühbehandlung)!
Der Kinder-ZA empfahl dann eine Kieferorthopädin, und die präsentierte sogleich einen Plan zur Gaumennahtsprengung (mit Zuzahlung, was sonst).
Leider keine Chance NEIN NO NADA NJET ohne Wenn und Aber.
„Die hat geguckt wie ein Auto“, berichtete mir die Mutter stolz, aber war ganz schön sauer, was da für ein Filz zwischen Kieferorthopäden und Hauszahnärzten herrscht, zum Schaden der Kinder und der Beitragszahler. Denn z.B. werden Löcher ja auch nicht 3 Jahre weitergezüchtet, bevor man sie behandelt.
Immerhin kennt sie noch eine andere ZÄ vor Ort, die jung und offen ist, und ich kenne ein Labor, wo diese dann für ihre Patienten aktive Platten beziehen könnte, die richtig was taugen. Das wäre Entwicklungshilfe, weil die nächsten relativ sicheren Zahnspangen-Adressen aus meiner Liste da erst im weiteren Umland liegen.

Filz II: da schafft es eine behandlungsmaximierende Praxis, Kinder mit unkomplizierter Fehlstellung bei den Kassen als schwere Fälle durchzubringen. Normalerweise riskiert ein Arzt Ärger, wenn er sowas versucht. Wer weiß, was da für Seilschaften sind?

Nun für euch:
Ich meinte, vor allem den Kreuzbiss solltet ihr in den Winterferien beackern, z.B. alle 2 bis 3 Tage die besagte 1/4 Drehung nur der Einzelzahnschraube, bis die Zähne richtig voreinander beißen. Anschließend sollten sie eine Erholungspause vom Schrauben bekommen.
Das gilt nicht für die Quer-Dehnschrauben, denn dem Knochenwachstum sind Grenzen gesetzt. Die Einzelzahnschraube hingegen bewirkt eine ZAHNbewegung.

Den Termin für Brackets solltet ihr beizeiten auf Eis legen, damit da keine Kosten produziert werden für etwas, was ihr gar nicht haben wollt. Andererseits, weil für diesen Fertigteil-Kram keine Laborarbeiten anstehen, anders als für GNE, Pendulum oder solche Höllenmaschinchen, sollte 1 Woche vorher früh genug sein zum Abblasen.

Mini-Dehnfeder: die aus meinen Leichtbau-Eigenkonstruktionen fällt eher in die Kategorie Billig-Crozat. Sie ist zum Nachstellen durch den Arzt gedacht, während Schrauben an Platten nach Anweisung auch von Laien betätigt werden können und sicherer zu handhaben sind.
Was man an der unteren Dehnplatte vielleicht noch nachrüsten könnte, wären sogenannte Protrusionsfedern, ob in Bügelform oder als Einzelzahnfedern. Von diesen zeigt in meiner langen www.sanfte-zahnklammern.de/spangen/gera ... istea.html das 2. Bild von oben (das untere bei Gängige Unterkiefer-Platten) gleich 3.
Denn auch das Vorschieben (Protrusion) von Zähnen gewinnt Platz. Jedoch ist es unten erst sinnvoll, wenn der Kreuzbiss korrigiert ist. Vorher wäre es kontraproduktiv.

Viel Erfolg bei allem,
hordeotech
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Beitrag#19von seven » 31. Jan 2010 13:20

ok nun habe ich es verstanden wie du das meinst mit dem stellen. danke. ist ja logisch das der kreuzbiss zuerst weg muss,der platz oben ist ja schon vorhanden unten sieht es etwas schwieriger aus,aber werden wir denke ich schaffen.

was denn wechsel des kfo betrifft so gibt es kaum probleme mit der kk,habe angegeben das das vertrauen zum behandelnden kfo kaum noch vorhanden ist. das einzige was bestehen bleiben muss beim wechsel des kfo sind die kosten. sie dürfen nicht höher sein,als sie veranschlagt sind. und das können wir ja denke ich einhalten. ich hoffe nur das der kfo uns auch aufnehmen tut,ansonsten muss ich wieder auf suche gehen. aber bei dem bleibe ich sicher nicht.

was den kreuzbiss betrifft der ist schon fast geschafft :-) vieleicht noch 2 oder 3 mal stellen und wir haben die kritische fase überwunden :-) habe da schon so gestellt wie es ging,sodas die spange auch gepaßt hat,wenn sie runterklappt bringt sie ja nix. also 2 mal in der woche war schon drin.

was den unterkiefer betrifft naja dann gehts da eben etwas langsamer sehe das nicht mehr so kritisch. da ich weiß das es nach der behandlung auch möglichkeiten der selbsthilfe gibt. natürlich aber mit profesionelle hilfe,versauen will ich es ja auch nicht.

lg seven
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Neurofunktionelle Frühbehandlung: Zahnärzte gesucht

Beitrag#20von ruebezahl » 2. Feb 2010 12:33

Liebe Sevens,
>da ich weiß das es nach der behandlung auch möglichkeiten der selbsthilfe gibt. natürlich aber mit profesionelle hilfe, versauen will ich es ja auch nicht.
Ich suche noch Zahnärzte, die bei mir ab und zu für einen Patienten einen Kieferformer bestellen. Oder die diese Leute ihren Former selber bestellen lassen, aber die Anwendung betreuen. Eine Allgemeinärztin, die so verfahren ist, hatte ich vor 1 Jahr.
Wenn du so etwas einfädeln könntest, wäre ich dir dankbar dafür.
Dafür schicke ich auch gern bunte Info-Blätter zu. Hochglanz kann ich zwar nicht bieten, aber dafür kann ich gelungene Kieferformer-Fälle dann kostenlos online stellen, auch mit Angabe der Quelle (Praxis).
Viele Grüße,
Larissa (hordeotech)
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