Gaumennahtsprengung GNE foltert Kinder: Albträume Fehlbehandlung, Angstpatienten

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Gaumennahtsprengung GNE foltert Kinder: Albträume Fehlbehandlung, Angstpatienten

Beitrag#1von ruebezahl » 26. Apr 2014 20:57

Auch du dicker Mai!
Da kennt eine Lehrerin (?) ein 6-jähriges Mädchen, das vor Wochen eine Vorrichtung zur Gaumennahterweiterung (GNE) eingebaut bekam. Morgens und abends soll die Mutter diese immer ein Stück weiterschrauben. Dem Kind war  durch die Apparatur nicht nur die Oberlippe massiv entzündet und angeschwollen, sondern sie wirkt auch total angeschlagen. Die Mutter erzählte mir, dass ihre Tochter immer noch nachts im Schlaf schreit: "Au! Au! Au! Nein, bitte, bitte nein!! Das tut so weh!"
Nachts, wenn sich die Kreatur regenerieren will, ist sie besonders empfindlich. Ein Korrekturschienen-Hersteller hat daraus sogar ein Konzept gemacht: tagsüber harte, nachts weiche Schienen.

Aber wieder wird hier ein Kind Nacht für Nacht zu Leiden gezwungen und hat Albträume, nur damit ein Kieferorthopäde besser scheffeln kann! Lippenverschleißend wirkt dabei wohl eine Delaire-Maske, die zusehends gern mit der GNE kombiniert wird, Abbildung siehe http://www.sanfte-zahnklammern.de/spang ... preng.html , und die bewährte Alternativen (in diesem Thema finden sich diverse) gnadenlos verdrängt.
Wir regen uns zu Recht über Ausbeutung von Kindern oder Quälerei durch barbarische Sitten in unterentwickelten Ländern auf. Aber wo leben wir selber heute?
Kinder so kaltblütig für einen hochprofitablen Praxisbetrieb zu verschleißen, ist das ein Symptom dafür, das wir schon weit auf dem Weg in eine Diktatur des Profits sind?

Rechtlich läge hier eigentlich „unzureichende Aufklärung“ bzw. „Verschweigen von Alternativen“ vor, womit die Zustimmung zur Behandlung nichtig würde. Dann wäre diese Tortur auch juristisch Körperverletzung.
Angeblich wurden doch die Patientenrechte verbessert. Sind sie das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen? Oder gelten sie nur für Reiche?
Erste Hilfe wäre hier, nicht mehr weiter zu schrauben. Ganze Hilfe wäre dann, die Höllenmaschine umgehend ausbauen zu lassen und zu einem Behandler zu wechseln, der humane Methoden hat.

Stattdessen schaffen Außenspangen die Kiefergelenk-Patienten und Foltermethoden die Angstpatienten von morgen, an denen sich dann die Vollnarkose-Fraktion mit weiterer Kinder-Gefährdung, die sogar lebensgefährlich werden kann, bereichert.

In einem anderen Fall wollten gleich 2 KFO-Praxen einem 4-Jährigen (!) wegen vermeintlicher Progenie dasselbe Brachialprogramm mit GNE und Außenspange verpassen. Ein dritter Behandler mit anderem Sortiment diagnostizierte bloß einen frontalen Kreuzbiss, keine Progenie-Verzahnung im Seitenbereich. Frühbehandlung hier mit einem Bionator entsprechenden Typs.

Ist es nicht erschreckend, dass hier 2 übereinstimmende Meinungen beide gefährlich verkehrt waren? Oder hat profitable Fehlbehandlung, die Bedarf an Folgebehandlung schafft, hier Methode? „Kontrolliert doch keiner“? Oder die, die es kontrollieren sollten, sind Kumpels?
Vor einigen Jahren hatte ich noch woanders schon einmal so einen Fall, da drohte „nur“ eine Kinnkappe, und dann hatte ein Klammt-Gerät von einem vernünftigen Familien-Zahnarzt den frontalen Kreuzbiss gerichtet.
Oder jene Uni-Klinik, wo sie Progenie-Patienten gern noch einen Headgear verpassen, damit ...

Dieser Trend fügt sich nahtlos zu anderen Gefahren, die im Medizinbetrieb seit Jahren oder gar Jahrzehnten totgeschwiegen werden.
Z.B. unveröffentlichten oder im Ergebnis manipulierten Studien, damit es denen, die Profit machen wollen, in den Kram passt. Auch, wenn sie dafür über Leichen gehen.
So berichtete eine Ärztin a.D. von einer Fortbildungsveranstaltung, auf der eine Diabetes Typ 2-Tablette mit neuem Wirkstoff vorgestellt wurde, der aber für Personen mit Herzinsuffizienz und/oder (drohendem) Herzinfarkt nicht geeignet wäre. Zufällig ist dies bei Diabetikern aber oft der Fall. Die Ärztin wunderte sich, was sie also mit solchen neuen Tabletten sollte. Der Pharmavertreter und etliche Kollegen machten große Augen, aber sagten nichts.
10 Jahre später wurde dieses Medikament wegen vermehrt auftretender Herzinfarkte vom Markt genommen. Dabei wußte man das von Anfang an! Aber wenn die Leute davon nicht gleich tot umfallen, kann man bis dahin die investierten Forschungs- und Entwicklungsgelder wieder hereinholen.
Wieviel Filz und Seilschaften herrschten in der Zulassungbehörde, dass sie ein solches Medikament zugelassen hat? Warum "dürfen" negative Studien(-ergebnisse) dabei einfach unter den Tisch fallen? Diese gibt es für die GNE übrigens auch, siehe unter dem obersten Link.

Rohe Nach-Ostern,
Rübezahl
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