Export schädlicher Methoden: Südafrika, Guatemala, Malaysia

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Export schädlicher Methoden: Südafrika, Guatemala, Malaysia

Beitrag#1von ruebezahl » 30. Okt 2009 14:05

Liebe Leser,
mit schädlichen Kieferorthopädie-Methoden ist es wohl wie mit giftigen Pestiziden:
wenn sie im eigenen Land eingeschränkt oder verboten werden, machen einflussreiche Hersteller weiterhin einen Reibach damit, sie munter weiterhin zu produzieren und zu exportieren!
Abwarten-und-Zähneziehen kommt zwar auch in Deutschland vor. Aber routinemäßig und ohne Konkurrenzmethoden habe ich es mittlerweile von Südafrika, Guatemala und jetzt von Malaysia gehört.
Sogar aus dem feinen Kanada las ich einen feinen Fachartikel über eine Jugendliche, die einen Engstand hatte, der offenbar liebevoll gezüchtet worden war. Denn der gepflegte Zustand ihres Gebisses sah nicht danach aus, als wäre sie noch nie beim Zahnarzt gewesen. Somit konnte der Verfasser ihr 2 gesunde Zähne rauben und sich damit profilieren, die Restbezahnung mit feinsten festen Spangen in Form zu zwingen. Wobei im Backenzahnbereich nach wie vor die Stößel zwischen den Mörsern zu liegen kommen: reduziertes Kauvermögen, erhöhter Verschleiß. Eine FKO-Behandlung hätte dies geheilt.
Hingegen ist so eine durch Abwarten kriminelle Gebissverstümmelung nicht nur schmerzhaft, sondern engt den Zungenraum und die Nasenwege ein, gibt oft ein eingefallenes Gesichtprofil mit spitzem Rattengebiss und ein höheres Risiko für Kiefergelenkbeschwerden. Diese Spätfolgen können den Allgemeinzustand verschlechtern – woran dann die Kollegen verdienen. In den meisten Ländern nähren sich Gesundheitsysteme ja von Krankheit, so dass die Erhaltung der Gesundheit nachrangig ist. Eine Ausnahme, von der ich aus 2 Quellen gelesen habe: Kuba. Gesundheit kann oft mit einfachen Mitteln erhalten werden, wenn man sich früh genug kümmert.

Als ich Geld für große Reisen hatte, konnte ich feststellen, dass 2001 in Bolivien, dem Tibet Südamerikas, auch gesündere Kieferorthopädie zu haben war. Obwohl auch dort feste Spangen an die Reichen vermarktet werden, sind herausnehmbare Dehnplatten, die aus billigem Material und Handwerksarbeit bestehen, dort auch für die weniger Betuchten erschwinglich. So werden Engstände zu kräftigen Gebissen.
Immerhin gibt es eine lehrtätige Plattenküche in Spanien, die Planas-Stiftung in Barcelona, die bis in spanischsprachige Länder nach Übersee ausstrahlt.

Ansonsten betragen außerhalb Deutschlands die Versandkosten für Kaukraft Kiefer-Former 3 Euro für Europa und 6 Euro weltweit, und das reicht auch noch für kleinere Sammelbestellungen.
Selber machen Sie´s gut ! (Baumarkt-Werbespruch),
viele Grüße,
hordeotech
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